Robotics Team Messy Whiteboard
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Was macht einen guten STEM-Arbeitsplatz aus?

STEM - Science, Technology, Engineering, Math (Wissenschaft, Technologie, Technik, Mathematik)

Ich trainierte sieben Jahre lang ein High-School-Roboter-Team. Nach einigen Jahren in meiner Garage und im Wohnzimmer wurde unserem Team endlich ein fensterloser Raum in der Schule für die Programmierung und Fahrpraxis zur Verfügung gestellt. Wir waren dankbar. Zwei Jahre und eine Weltmeisterschaft später erhielten wir ein eigenes Klassenzimmer. Das bedeutete, dass die Schüler mit der Arbeit beginnen konnten, sobald die letzte Glocke ertönte. Ab dem Zeitpunkt verfünffachte sich unser Dienstplan.

Das Zimmer war perfekt, sozusagen.

Es hatte genug Platz zum Entwerfen, Bauen, Programmieren UND Fahren. Nur das Team hatte einen Schlüssel zu dem Raum. Das bot den Schülern den Luxus, ihre Arbeit liegen zu lassen ohne diese beiseite räumen zu müssen, um diese am nächsten Tag wieder aufnehmen zu können. Die Böden, Wände und Decken des Raumes waren weiß, mit großen Fenstern, was die Flexibilität ermöglicht, überall in reichlich Umgebungslicht zu arbeiten.Aber es hatte keine Transparenz zum Flur, so dass die Schülerinnen und Schüler die Technik, das Engagement und den Spaß vollkommen genießen konnten. Und vor allem hatte es nur ein Whiteboard....

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Whiteboards, Whiteboards, Whiteboards.

Unser Whiteboard war unser primäres Kollaborationstool, das durch jedes andere Kommunikationsmedium unersetzlich war. Es war groß, von allen einsehbar und erforderte keine besonderen Fähigkeiten. Ein Feld enthielt einen Monat lang die Ideen und Überarbeitungsvorschläge. Whiteboard-Skizzen ermutigten die Schüler, die Idee eines anderen Schülers weiterzuentwickeln, ohne die erste wegzuwischen. Bestimmte CAD-Technologien und große Monitore haben einige dieser Eigenschaften erreicht, aber nur teilweise. Am ersten Tag waren Neulinge, wenn sie den Mut hatten, eine Roboteridee vorzuschlagen, entsetzt, als man ihnen einen Marker in die Hand gab und sie vor den Raum führte. Aber ein Blick auf die Gesichter ihrer neuen Teamkollegen zeigte nur den Eifer, ihre Ideen zu hören.

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Eine leere Leinwand

Unser Raum war weit offen und bot den Studenten die Möglichkeit ihre Umgebung so zu gestalten, wie sie dachten, dass Programmierer, Konstrukteure, Fahrer und CAD-Modellierer* arbeiten sollten; wie das Team zu „Lehrmomenten“ zusammenkommt; und wie die Besucher beschäftigt werden. Sie dachten darüber nach, wie sie ihre Lagerteile und Materialien organisieren sollten, meist in vielen gespendeten Schuhkartons, so dass sie nicht den halben Tag mit der Suche verbrachten. In unserem Fall war der Raum im ersten Jahr wirklich ein unbeschriebenes Blatt, ohne Stühle und Hocker. Überraschenderweise, als die Stühle endlich ankamen, bevorzugten die meisten Studenten den Boden. Wer hätte die Idee gehabt, es direkt so zu gestalten? Dies sollte eine Lektion für jeden Raumgestalter sein, NICHT MIT DEM DESIGN ZU ÜBERTREIBEN. Dadurch wird den Schülern eine wunderbare Möglichkeit genommen, den Raum zu gestalten und zu ihrem eigenen zu machen.

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Erfolgsmetriken

Welche Metriken korrelieren mit leistungsstarken STEM-Arbeitsräumen? Wenn der Zweck eines Arbeitszimmers darin besteht, eine praktische Erforschung von STEM-Phänomenen zu fördern und persönliche und kollaborative Designfähigkeiten zu entwickeln, dann wirkt sich die Zeit, die im Raum verbracht wird, bemerkenswert auf die Ergebnisse aus. Ich habe das sowohl auf persönlicher als auch auf Team-Ebene gesehen. Die Studenten, die die meiste Zeit investiert haben, waren überdurchschnittlich gut. Die Teams, die die meiste Zeit investiert haben, hatten die kenntnisreichsten Teammitglieder und zeigten die besten Leistungen bei Turnieren. Beim projektbasierten Lernen gibt es keine Kurzarbeit. Dies sollte für Designer von STEM-Arbeitsplätzen keine Überraschung sein: genau so funktionieren Architekturbüros. Je mehr wir es zu unserem Zuhause machten, desto mehr wollten wir dort sein und desto mehr haben wir schaffen können. Dasselbe gilt für STEM-Arbeitsräume.

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Unterm Strich

Ich habe unzählige Beispiele für fortschrittliche, projektbasierte STEM-Arbeitsräume gesehen, und die meisten sehen für mich wie Albträume aus. Also, was macht einen guten STEM-Arbeitsraum aus? Ich würde jedem sagen, der fragt: „Ein heller, offener, anpassbarer Raum, zu jeder Zeit verfügbar, mit Strom, Internetzugang und absolut JEDE OBERFLÄCHE bezogen mit Whiteboards.“

STEM-Arbeitsplatz Tipps

  • offene, bequeme Bodenfläche
  • flexible Möblierung und Aufbewahrung
  • maximale Fläche für Whiteboards
  • gute Daten- und Netzwerkverbindung
  • helle Oberflächen und gute Lichtverhältnisse
  • Fläche ohne Designvorgaben die von Studenten individuell eingerichtet werden kann
  • Möglichkeit für Einblicke in den Raum für Publikum