HDR UKE Hamburg Campus Forschung II (CF II) und Hamburg Center for Translational Immunology (HCTI)
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HDR gewinnt Wettbewerb und Auftrag für Forschungsneubau am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Entwurf und Planung für den Neubau des Campus Forschung II (CF II) und des Hamburg Center for Translational Immunology (HCTI) für das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) kommen vom international renommierten Architekturbüro HDR.

In einem Realisierungswettbewerb mit nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren erhielt HDR den 1. Preis und den Zuschlag für den Neubau des Campus Forschung II (CF II) und des Hamburg Center for Translational Immunology (HCTI) für das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE).

Gegenstand des Wettbewerbs war der Entwurf eines Forschungs- und Laborgebäudes für die medizinische Fakultät des UKE mit rund 9.000 m² Nutzfläche. Der Neubau soll auf einem knapp 3.900 m² großen Baufeld auf dem Gelände des UKE in direkter Nachbarschaft zu einem bereits vorhandenen Forschungsgebäude (Campus Forschung I) errichtet werden. Der Entwurf versteht sich als ein Baustein der konsequenten Gesamtreorganisation des UKE Campus und gliedert sich gemäß den Vorgaben aus dem Zukunftsplan darin ein.

Ortsüblicher Backstein beeinflusste die Idee für den Neubau aus zwei parallel stehenden Gebäuderiegeln mit einem verbindenden, kommunikativen Element in der Mitte. Die Gebäuderiegel bilden den Wunsch nach einer baukörperlichen Teilung von Campus Forschung II und HCTI ab. Der nördliche Riegel ist dabei für den Campus Forschung II und der südliche, aufgrund der Nähe zum Klinikgelände, für das HCTI vorgesehen. Baulich verbindende, kommunikative Flächen stellen gleichzeitig den translationalen und interdisziplinären Ansatz des Neubaus sicher, der sich an dem Konzernleitbild „Wissen – Forschen – Heilen durch vernetzte Kompetenz“ orientiert. Offen gestaltete, gemeinsame Seminar- und Veranstaltungsbereiche im Erdgeschoss sowie Besprechungsräume und wohnliche Aufenthalts- und Pausenflächen in den oberen Ebenen dienen sowohl dem übergreifenden wissenschaftlichen als auch dem internen Austausch der Mitarbeiter.

Mit seiner Baukörperstellung und -ausformulierung verbindet sich der Neubau mit dem Bestandsbau Forschung Campus I und den geplanten Klinikneubauten zu einem schlüssigen Gebäudeensemble mit eigenständiger Identität und Adresse. Die Fassade des Gebäudes greift die arealprägende Backsteinarchitektur auf und fügt sich so in die Bestandsbauten ein. „Unser Ziel war es ein für Hamburg typisches aber gleichzeitig modernes Forschungsgebäude zu schaffen. Daher gefällt mir die Symbolik von identitätsstiftendem Backstein und verbindendem Mörtel als Ideengeber für unseren Entwurf besonders.“, erläutert Michael König, Projektleiter für Design und Wettbewerbe bei HDR.

Im Eingangsbereich wird der Neubau durch verglaste Fassadenflächen für Veranstaltungsbereiche aufgelockert. Sichtverbindungen und Nebeneingänge ermöglichen eine Verbindung mit dem zukünftigen Campuspark im Norden und den südlich anschließenden Klinikbauten. Die unterschiedlichen Nutzungen von Labor- und Büroflächen werden durch vertikale Fugen in der Fassade nach außen sichtbar.

 „Mit einer hohen Gestaltungsqualität und der baulichen Umsetzung des translationalen Gedankens wird HDR dazu beitragen, neuen Raum für Forschung und Lehre auf Spitzenniveau zu schaffen.“, sagt Norbert Schachtner, neuer Leiter für Bildung, Wissenschaft und Forschung bei HDR.

Der siegreiche Wettbewerbsentwurf ist eine Zusammenarbeit der HDR Teams in Düsseldorf und Princeton (USA). Eine Fertigstellung des Gebäudes ist für Ende 2022 geplant.

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