Elblandklinikum Riesa Erweiterung
NEUIGKEITEN

Eröffnung des Erweiterungsbaus am Elblandklinikum Riesa

Nach 3-jähriger Bauzeit feiert das Elblandklinikum Riesa heute die Eröffnung des Erweiterungsneubaus.

Die komplexe Planungsaufgabe umfasste die fast völlige Neuordnung der Funktionsbereiche im bestehenden Hochhaus (10 Geschosse, 20.000 qm BGF) und die Planung des Erweiterungsneubaus (2 Geschosse, 7.200 qm BGF) zur Aufnahme der Funktionsbereiche, die bisher im Bestand nicht zukunftsfähig oder in Nebengebäuden untergebracht waren. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen ca. 60 Mio. € brutto.

Der zweigeschossige, sehr kompakte Neubau nimmt die wichtigsten medizinischen Funktionsbereiche des Elblandklinikums Riesa mit einer sehr hohen Dichte und Qualität an medizintechnischer Ausstattung auf. In enger Abstimmung zwischen den Elblandkliniken und HDR ist eine Ordnung und Abfolge der Funktionsbereiche realisiert worden, die kurze Wege, interdisziplinäres Arbeiten und eine sehr konzentrierte, hochtechnisierte medizinische Versorgung des Patienten sicher stellt. Dabei sind sowohl für die Mitarbeiter als auch für Patienten und Besucher sehr helle, beruhigend gestaltete Räume entstanden, die dem medizinischen Prozess Platz und gleichzeitig dem Menschen Geborgenheit, Vertrauen und Orientierung geben. Trotz der Kompaktheit gelangt sehr viel natürliches Licht in den Baukörper. Die Einheit der Notaufnahme im Neubau ist eng verbunden mit der direkt anschließenden Radiologie,  einer Aufnahmestation für 20 Patienten sowie Eingriffsräumen. Eine hochmoderne Angiografieanlage vervollständigt den Bereich der bildgebenden, minimalinvasiven Diagnostik und Behandlung. Zwei Herzkatheter-Labore mit den entsprechenden medizinischen Großgeräten sind im Zentrum des Neubaus optimal organisiert. Hier sind außerdem alle Voraussetzungen geschaffen, Patienten mit Brustschmerz schnell zu behandeln und zu überwachen. Die Räume der Kardiologischen Funktionsdiagnostik sind direkt angrenzend an den Bereich der Herzkatheter angeordnet. Mit der neuen Dialyse findet der Neubau auf der Westseite mit Bezug der hellen Räume zum Außenraum seinen Abschluss.

Geführt vom optimalen medizinischen Prozess ist ein wesentlicher Baustein bei der komplexen baulichen und technischen Erneuerung des Klinikums errichtet. Zeitgleich mit Herstellung des Neubaus wurden die Zentralen der haustechnischen Anlagen in den beiden Technikgeschossen des bestehenden Hochhauses erneuert. Die im selben Zeitraum fertig gestellten, über alle Geschosse reichenden Installationsschächte am Hochhausgiebel sind zusammen mit den neuen Fassaden der Treppenhäuser Bestandteil der heute erreichten Etappe.

Der flache Baukörper des Neubaus nutzt die Vorteile der Hangsituation des vorhandenen Geländes auf der Südseite für natürliche Belichtung der Räume im Untergeschoss. Der Blick vom Hochhaus in Richtung Süden fällt auf das linienförmig gestaltete, begrünte Flachdach des Neubaus und streift dann über den Patientengarten in den grünen Landschaftsraum des Elblandes. Der langgestreckte, ruhig gegliederte Neubau bildet zum Hochhaus einen wohltuenden Gegenpol und vermittelt zum baulichen Umfeld.

Nahtlos folgen nun ab September 2019 Umbau und Sanierung der acht Geschosse des Hochhauses in zwei Bauabschnitten bei laufendem Krankenhausbetrieb.

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