MPimF_interior
NEUIGKEITEN

2. Rang im internationalen Wettbewerb zur Erweiterung des Max-Planck-Instituts für med. Forschung (MPImF)

Forschen entlang des Science-Loop
Mit dem Erweiterungsbau des MPImF soll ein Leuchtturmprojekt für Forschung  in Heidelberg entstehen. Seit Gründung des Instituts 1927 waren dort insgesamt fünf Nobelpreisträger in der Forschung tätig. 2016 nahm mit Prof. Dr. Stefan Hell der sechste Nobelpreisträger seine Arbeit als Direktor des MPImF auf. Für den Neubau wünscht sich Prof. Dr. Hell „eine sehr, sehr gute Architektur“, denn, so Prof. Hell weiter: „Das Gebäude und seine Architektur bestimmen den Alltag des Wissenschaftlers mit. Es wäre daher sinnvoll, ein „Icon“ zu schaffen, ein Symbol für die Wissenschaft, ein Symbol für den Aufbruch, für den Aufbruch in die Mitte des 21. Jahrhunderts.“

Die Vision von HDR für den vertikalen Campus schafft ein transparentes Arbeitsumfeld für die Forscher und bietet ein offenes und soziales Gebäude. Das einladende architektonische Design schafft durch seine enge Verbindung mit der Umgebung eine „Reise durch Heidelberg“. Erlebbar wird diese durch eine zusammenhängende Treppenlandschaft mit angedockten Kommunikationsbereichen, den sogenannten Science-Loop. Dieser Loop zieht sich über alle Geschosse hinweg, bildet das „soziale Herz des Gebäudes“ und ist durch die subtile Differenzierung der Fassade nach außen hin ablesbar.

Neue Möglichkeiten der Begegnung. Der Science-Loop
Der Science-Loop empfängt die Benutzer schon beim Betreten des Gebäudes und dient als perfekter Treffpunkt, um die Interaktion zwischen den verschiedenen Nutzern zu fördern. Er sorgt im Gebäude für ein Gleichgewicht zwischen den standardisierten Laboratorien und einer spielerischen Architektur - ein wichtiger Aspekt in einem Gebäude, an das die Mitarbeiter höchste Erwartungen an die Qualität der Labore und Büroräume stellen. Eine Vielzahl von Reset-Kapseln, Huddle Rooms und Entspannungszonen bilden den Hintergrund für ein neuartiges, bereicherndes Forschungsumfeld.

Im Außenbereich setzt sich das spannungsreiche Raumprogramm fort: Multifunktionale Flächen auf den umgebenden Campuswiesen, die u.a. ein Amphitheater sowie eine Pergola entlang der Neckarpromenade beinhalten, erweitern den Aktionsradius der Nutzer und erzeugen ein verlängertes Arbeitszimmer im Grünen mit hoher Aufenthaltsqualität.