HDC-München-HDR
VERANSTALTUNGEN

Workshop: Kostenmanagement und der Umgang mit Kostenobergrenzen in der Projektpraxis

3. Juli 2019
3:00 p.m. - 5:00 p.m.

Kölner Zoo
Alter Stammheimer Weg (ggü. Flora Köln)
Köln,
Deutschland

Für die erfolgreiche Abwicklung von Bauvorhaben spielt die Kostensicherheit eine entscheidende Rolle. Die wesentlichen Weichenstellungen erfolgen hierfür bereits in der „Leistungsphase 0“ und der sich anschließenden Planungsphase. In den meisten Planungsverträgen finden sich daher Vereinbarungen zu Kostenobergrenzen. Der Bauherr erhofft sich hiervon, den Architekten zu einer kostenorientierten, finanziell sicheren Planung („design to cost“) zu verpflichten. 
Doch auf welcher Basis werden Kostenobergrenzen ermittelt, welche Bindungswirkung entfalten Vereinbarungen dazu in der Praxis? Inwieweit kann sich der Bauherr auf deren Einhaltung verlassen? Welche Kosten sind überhaupt erfasst? Wie ist mit fehlerhaften Detaillierungen, Mengenermittlungen etc. umzugehen? Kann eine Plausibilisierung über Grobkostenkennwerte erfolgen? Wie geht der Architekt mit dem nicht unerheblichen Haftungsrisiko effektiv um? 
Diese und weitere Fragen werden im Workshop diskutiert. Hierzu werden nicht nur die rechtlichen Rahmenbedingungen beleuchtet, sondern auch baubetriebliche Fragestellungen beantwortet. Dabei darf auch der Blick in die Praxis nicht fehlen – als Referent stellt Gerd Klimt stellvertretend für die HDR GmbH anhand von Beispielen aus dem Krankenhausbau dar, wie mit verbindlichen Baukostenobergrenzen in der Vertragsabwicklung umgegangen wird.

Referenten

Gerd Klimt, HDR GmbH
Baukostenobergrenzen in der praktischen Umsetzung durch den Architekten

 

Dr. Florian Dressel, Rechtsanwalt bei Kapellmann
Baukostenobergrenze - Haftungsfalle für den Planer und Sicherheit für den Bauherrn?

 

Dr. Markus Zobel, Prof. Schiffers BauConsult
Baukostenobergrenze – Wie Risiken bei Kostenermittlungen baubetrieblich beherrscht werden können

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