Forschungsgebäude „Der Simulierte Mensch“

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Forschungsgebäude „Der Simulierte Mensch“

Der Simulierte Mensch (Si-M) bildet den Auftakt des neuen Bio- und Medizintechnologiecampus‘ der Charité und Technischen Universität (TU) Berlin. Der Neubau wird für Wissenschaftler beider Institutionen eine integrative Heimat sein und hochwertige Forschungsräume bieten, um medizinische Modelle auf der Basis des menschlichen Körpers zu entwickeln. Auftrag des Si-M ist die Entwicklung und Förderung neuer Technologien, die es ermöglichen, Tierversuche in vielen Bereichen durch so genannte menschliche Modellsysteme zu ersetzen, wie etwa die Organ-on-a-Chip-Technologie, welche die Physiologie und Mechanik von Organen, Organsystemen oder Geweben im Mikromaßstab auf spielkartengroßen Chips simuliert.

Das Si-M entsteht als skulpturales Herzstück eines Ensembles, bestehend aus drei nebeneinander liegenden Gebäuden, an der Ecke Amrumer Straße/Seestraße und definiert den Zugang zum Gemeinschaftscampus der Charité und TU. Es wird einerseits das Leben und die Aktivität der Gebäudeschiene bekannter Forschungseinrichtungen entlang der Seestraße (u. a. Robert Koch-Institut) und des benachbarten Charité-Campus Virchow-Klinikum fördern sowie andererseits einen vielschichtigen Arbeitsplatz für die Zukunft medizinischer Forschung bieten — ausgezeichnet in Nachhaltigkeit, Flexibilität und mit hervorragenden Möglichkeiten der interdisziplinären Kollaboration.

Erstmals werden beiden namhaften Wissenschaftsinstitutionen in nur einem Gebäude gemeinsame Labore zur Verfügung stehen. Dabei fungiert das flexible und modulare Geschossflächenlayout als ideale Plattform für neue Büro- und Laborstrukturen mit organisationsübergreifender Kommunikation, aktivitätsorientierten Arbeitsplätzen, gemeinsamen Einrichtungen und dynamischen Büroorganisationen. Gleichzeitig ist das Raumkonzept darauf ausgerichtet, temporäre Projektstrukturen, wechselnde Forschungsgrößen, neue Formen der Zusammenarbeit und intensiven Wissensaustausch zu ermöglichen. Die Fassade wird aus nur fünf verschiedenen Glasfaserbeton-Elementtypen zusammensetzt, die in unterschiedlichen Kombinationen über das Gebäude verteilt sind und auf programmatische, funktionale und umwelttechnische Anforderungen reagieren.

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Auftraggeber
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Ort

Berlin,
Deutschland

Leistungen