Neubau Forschungsgebäude „Der Simulierte Mensch“

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Neubau Forschungsgebäude „Der Simulierte Mensch“

Der neue Bio- und Medizintechnologie-Campus der Charité und der Technischen Universität Berlin wird die neue Heimat für Wissenschaftler beider Institutionen sein, die in Zukunft forschen, um medizinische Modelle auf der Basis des menschlichen Körpers zu entwickeln. Die Idee, Tiere als Modelle für den menschlichen Körper zu verwenden entstand vor rund 100 Jahren als sich Tierversuche zur Erprobung neuer Medikamente oder Therapien in der medizinischen Forschung durchsetzten. Das klar gesteckte Forschungsziel ist die Entwicklung und Förderung neuer Technologien, die es ermöglichen, Tierversuche in vielen Bereichen durch so genannte menschliche Modellsysteme zu ersetzen. Dazu zählt die "Organ-a-a-Chip"-Technologie, welche die Physiologie und Mechanik von Organen, Organsystemen oder Geweben im Mikromaßstab auf spielkartengroßen Chips simuliert. Das Zentrum dieses Campus ist das neue Wissenschaftsgebäude " Der Simulierte Mensch" (Si-M).

Städtebaulich gesehen wird ein Ensemble von drei Gebäuden durch klare räumliche Abfolgen und Proportionen einen gemeinsamen Campus bilden. Das Si-M wird das skulpturale Herzstück sein und den Campuszugang zur Amrumer Straße hin formulieren. Damit wird es das Leben und die Aktivität für den Forschungs- und den angrenzenden Virchow-Campus fördern und einen echten Arbeitsplatz für die Zukunft der medizinischen Forschung bieten - ausgezeichnet in Nachhaltigkeit, Flexibilität und Möglichkeiten zum Wissensaustausch. Es wird das erste Labor sein, das speziell die beiden Abteilungen unterstützt und neue Arbeitsplatztrends mit organisationsübergreifender Kommunikation, aktivitätsorientierten Arbeitsplätzen, gemeinsamen Einrichtungen und dynamischen Bürolayouts aufzeigt.  Alle Seiten des Gebäudes haben ein eigenes, unverwechselbares Erscheinungsbild. Die Elementfassade wird aus nur 5 verschiedenen Betonfertigteilen aufgebaut, die in unterschiedlichen Kombinationen über das Gebäude verteilt sind und auf programmatische, funktionale oder umwelttechnische Anforderungen reagieren.
Das verbesserte flexible und modulare Layout ist darauf ausgerichtet, temporäre Projektstrukturen, wechselnde Forschungsgrößen, neue Formen der Zusammenarbeit und zukünftige Kommunikation und Wissensaustausch zu ermöglichen.

Das neue Gebäude soll bis 2023 fertiggestellt werden.

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Auftraggeber
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Ort

Berlin,
Deutschland

Größe
7.200 m²
Leistungen